Medikamentöse Rauchentwöhnung
Zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken gehört das Rauchen. In Deutschland sterben laut Bundesgesundheitsministerium jährlich 120.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Seit den 1980er Jahren ist der Anteil der Raucher bei den Erwachsenen allerdings leicht rückläufig. Insgesamt rauchen in Deutschland 23,8 Prozent der Erwachsenen (Frauen und Männer ab 18 Jahren), Männer mit 27 Prozent häufiger als Frauen. Aber auch 20,8 Prozent der Frauen greifen regelmäßig zur Zigarette.
Obwohl die meisten Raucher um die gesundheitlichen Folgen ihres Lasters wissen, fällt es vielen schwer aufzuhören. Doch es gibt viele gute Gründe, die Sucht ein für alle Mal zu besiegen. So ist der Irrglaube, dass Rauchen nur Lungenkrebs verursacht, fatal – denn auch andere Krebsarten, wie etwa Brustkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder Tumoren im Bereich des oberen Verdauungstrakts (Mundhöhle, Zunge, Speiseröhre) werden durch die Schadstoffe im Tabakrauch begünstigt. Vor allem wer familiär vorbelastet ist, sollte seine schädigende Gewohnheit aufgeben.
Doch nicht nur die Krebsgefahr ist ein Grund. Rauchen fördert die Entstehung von Arteriosklerose, also Ablagerungen in den Gefäßen. Durch Verengungen der Blutgefäße kann es zu Herzinfarkten, Schlaganfällen sowie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (Raucherbein) kommen.
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