Index der am authentischsten aussehenden, männlichen CEOs der 50 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen
Executive Summary
In einer zunehmend visuellen Welt, in der Social Media und Video-Calls zur alltäglichen Präsenz von Führungskräften gehören, hat das authentische Erscheinungsbild auch für CEOs an Bedeutung gewonnen. Diese Wahrnehmung prägt nicht nur die individuelle Reputation, sondern auch die Kommunikationswirkung grosser Unternehmen. The Gentlemen’s Clinic hat auf Basis dieser Entwicklungen den „Mister CEO Schweiz Index“ ins Leben gerufen, der männliche CEOs der 50 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen auf ihr authentisches Aussehen untersucht.
The Gentlemen’s Clinic behandelt jährlich mehrere tausend Männer in den Bereichen der plastischen und ästhetischen Chirurgie sowie der ästhetischen und kosmetischen Medizin. In qualitativen Gesprächen konnte The Gentlemen’s Clinic feststellen, dass der Konsum und die Präsenz von Männern auf Social Media oder in Videokonferenzen zu einer kontinuierlichen Zunahme von plastischen und ästhetischen Eingriffen führen. Folglich konnte The Gentlemen’s Clinic seit dem Jahr 2014 mehrere zehntausend Behandlungen realisieren.
Die Einflussnahme sozialer Medien macht auch vor den Chief Executive Officers (CEOs) grosser Schweizer Unternehmungen nicht halt. Die aktive Präsenz in den sozialen Medien, die Durchführung von Video-Calls und die Live-Übertragung von Events und Generalversammlungen resultieren in einer verstärkten Rolle der CEOs in der Unternehmenskommunikation. Der „Mister CEO Schweiz Index“ hat zum Ziel, die 50 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen mit einem männlichen CEO zu indexieren und auf ihr authentisches Erscheinungsbild zu untersuchen.
Für den Index stehen Faktoren wie Haarstyle und Gesichtsausdruck sowie Haarlinie und Gesichtssymmetrie im Fokus. Mit einer gewichteten Punktevergabe wird die Auswertung durch Spezialisten von The Gentlemen’s Clinic sowie selektiv eingesetzter Software zur Messung der Gesichtssymmetrie bestimmt. Bei der Beurteilung wurde beachtet, dass für die Veränderung der Haarlinie und der Gesichtssymmetrie ein viel grösserer Aufwand betrieben werden muss als für den Haarwuchs oder den Gesichtsausdruck, weswegen diese kaum oder nicht zu beeinflussenden Faktoren weniger schwer gewichtet wurden.
Angeführt wird die Liste von Roberto Cirillo (Die Schweizerische Post), gefolgt von Benjamin Lakatos (MET Group) auf dem zweiten und Nick Hayek Jr. (Swatch Group) auf dem dritten Platz. Die Analyse des „Mister CEO Schweiz Index“ kommt zu dem Ergebnis, dass das authentischste Aussehen der 50 umsatzstärksten CEOs insgesamt als mittelmässig bis unterdurchschnittlich bewertet werden muss. Dies gilt insbesondere für die Faktoren Haarstyle und Haarlinie der bewerteten Führungskräfte. Die Bewertung der Top 3 fällt hingegen durchweg positiv aus, wobei insbesondere die Kriterien Haarstyle und Gesichtsausdruck herausstechen. Eine Differenzierung nach Branchen zeigt, dass die CEOs der Energiebranche am besten abschneiden, gefolgt von der Pharmaindustrie und der Transport- und Logistikbranche. Obgleich die Finanzdienstleistungsbranche häufig vertreten ist, erreicht sie lediglich einen durchschnittlichen Rang. Die Rohstoffhändler schneiden am schlechtesten ab.
Einleitung
In den vergangenen Jahren hat sich die Rolle von CEOs grundlegend gewandelt. Sie stehen zunehmend im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung, insbesondere durch die verstärkte Nutzung sozialer Medien und digitaler Kommunikationskanäle. CEOs müssen heute nicht nur durch ihre fachliche Kompetenz überzeugen, sondern auch durch ihr authentisches Erscheinungsbild, das die Wahrnehmung ihres Unternehmens mitbeeinflusst.
Ein Beispiel wäre hierzu UBS-Chef, Sergio Ermotti, welcher mit 272’759 Followers auf LinkedIn grosse Schweizer Business-Influencer wie Yaël Meier (151’632 Followers) oder Marcus Köhnlein (203’461 Followers) überragt. Diese digitale Omni-Präsenz betrifft aber nicht mehr nur die Führungsetage grosser Schweizer Unternehmen. Immer mehr Corporate Influencer berichten über ihren Job und werden so zu einem Bestandteil der Unternehmenskommunikation.
Zunahme von ästhetischen Eingriffen wegen Social Media
The Gentlemen’s Clinic, eine der führenden Institutionen für plastische und ästhetische Chirurgie bei Männern in der Schweiz, beobachtet diese Entwicklung seit Jahren. Die Erfahrungen qualitativer Gespräche mit tausenden Kunden zeigen, dass der Konsum sozialer Medien und die Teilnahme an Videokonferenzen zu einer Zunahme der Nachfrage nach ästhetischen Eingriffen führen. Insbesondere die Anzahl der durchgeführten Haartransplantationen sowie Gynäkomastie-Operationen, auch bekannt als Männerbrustkorrekturen, nahm deutlich zu. Diese Entwicklung unterstreicht die zunehmende Relevanz eines authentischen Aussehens, besonders für Führungskräfte, die in hohem Masse in der Öffentlichkeit stehen.
Zur Verdeutlichung dieses Trends wurde seitens von The Gentlemen’s Clinic der „Mister CEO Schweiz Index“ entwickelt. Ziel des Index ist es, die männlichen CEOs der 50 umsatzstärksten Schweizer Unternehmen hinsichtlich ihres authentischen Aussehens zu bewerten. Der Fokus liegt auf der Bewertung äusserlichen Kriterien wie des Haarstyles, der Gesichtssymmetrie, der Haarlinie sowie des Gesichtsausdrucks.
Methodik des Indexes
Die Methodik des Index basiert auf drei Hauptkategorien: (1) beeinflussbare, (2) schwer beeinflussbare und (3) genetisch bedingte Faktoren. Beeinflussbare Kriterien, wie Haarstyle und Gesichtsausdruck, werden doppelt gewichtet, da sie durch bewusste und einfache Massnahmen optimiert werden können. Die Gewichtung von schwer beeinflussbaren Faktoren, wie der Haarlinie, erfolgt mit dem Faktor 1.5. Dieses Merkmal ist aufgrund seiner Persistenz schwieriger zu verändern, jedoch durch ästhetische Eingriffe, wie beispielsweise einer Haartransplantation, anpassbar. Die Bewertung genetisch bedingter Faktoren, wie der Gesichtssymmetrie, erfolgt anhand einer einfachen Gewichtung, da diese nur schwer modifizierbar sind. Die Gesichtssymmetrie stellt einen zentralen Indikator für ein authentisches Aussehen dar. Der „Mister CEO Schweiz Index“ berücksichtigt sowohl subjektive Einschätzungen von Experten als auch objektive, Software-basierte Bewertungen, um eine faire und ausgewogene Beurteilung zu ermöglichen. Weiter stellt der Index ein Instrument zur systematischen Analyse des authentischen Erscheinungsbildes von Männern dar.
Methodik und Bewertungsgrundlage
Die Analyse basiert auf einer Kombination aus beeinflussbaren, schwer beeinflussbaren sowie genetisch bedingten Kriterien, die für das authentische Erscheinungsbild von zentraler Bedeutung sind. Um ein fundiertes Ergebnis zu erzielen, wurden die CEOs anhand von systematisch ausgewählten Bildern bewertet. Die gewählten Bilder setzen sich aus dem offiziellen Bild der Website, dem offiziellen LinkedIn-Profilbild und anhand von Bildern aus den Medien des vergangenen Jahres (2023) zusammen. Um eine vergleichbare Bewertung zu ermöglichen, wurden weibliche CEOs in diesem Index bewusst nicht berücksichtigt.
Die Bewertungen wurden von zwei, voneinander unabhängigen Instanzen durchgeführt: einerseits von Giuliano Lenz, CEO von The Gentlemen’s Clinic, sowie Suki Dusanj – Lenz und andererseits durch eine Software, welche die Gesichtssymmetrie misst. Diese doppelte Bewertung soll gewährleisten, dass sowohl subjektive, menschliche Einschätzungen als auch objektive, algorithmische Analysen in die Endergebnisse einfliessen.
Bewertungsfaktoren
Die Analyse basiert auf drei Hauptfaktoren, die unterschiedlich gewichtet werden, um den verschiedenen Aspekten des authentischen Erscheinungsbildes gerecht zu werden. Diese Hauptfaktoren teilen sich in beeinflussbare Kriterien, werden dadurch auch doppelt gewichtet, in schwierig beeinflussbare Kriterien, welche mit dem Faktor 1.5 gewichtet werden und in genetisch gegebenen Faktoren, welche einfach gewichtet werden. Diese unterschiedliche Gewichtung der Kriterien sorgt für eine ausgeglichene Bewertung, die sich hauptsächlich auf die beeinflussbaren Faktoren stützt. Dies sorgt für eine Hervorhebung der beeinflussbaren Faktoren und soll die Einflussnahme der einzelnen Personen auf ihr authentisches Aussehen in den Vordergrund rücken.
Die beeinflussbaren Kriterien, welche mit dem Faktor 2 gewichtet werden, umfassen den Haarstyle sowie den Gesichtsausdruck. Das Erscheinungsbild der Haare, einschliesslich Stil, Pflege und allgemeiner Eindruck, spielt eine zentrale Rolle in der Wahrnehmung von Führungskräften. Gut gepflegtes Haar trägt signifikant zum authentischen Aussehen bei und ist ein Merkmal, das durch bewusste Pflege leicht optimiert werden kann.[1] Ebenso wird ein freundliches und authentisches Lächeln oft als positiver Faktor angesehen.[2] Der Gesichtsausdruck kann dabei entscheidend beeinflussen, wie sympathisch und echt eine Führungsperson wahrgenommen wird.
Die schwierig beeinflussbaren Kriterien, welche mit dem Faktor 1.5 gewichtet werden, umfassen die Haarlinie. Die Haarlinie ist ein schwierig zu beeinflussender Faktor, der mit einem gezielten ambulanten Eingriff aber angepasst und verändert werden kann.
Der letzte Bewertungsfaktor stellen die genetisch gegebenen Faktoren dar, welche mit einem Faktor 1 gewichtet werden. Dabei steht die Symmetrie des Gesichtes im Vordergrund. Die Gesichtssymmetrie gilt als einer der grundlegenden Faktoren des authentischen Erscheinungsbildes.[3] Diese Symmetrie ist weitgehend genetisch bedingt und nur begrenzt veränderbar, weswegen sie einfach gewichtet wird.
[1] Wade, T. J., Fisher, M. L., & Burch, R. L. (2022), S. 203.
[2] Little, A. C., Jones, B. C., & DeBruine, L. M. (2011), S. 1648.
[3] Thornhill, R., & Møller, A. P. (1997), S. 530.
Auswertung
Die Analyse bezieht sich auf die umsatzstärksten Schweizer Unternehmen im Jahr 2023 mit männlichen CEOs. Die Auswertung begründet sich über die Punktevergabe und Analyse von The Gentlemen’s Clinic sowie auch einer Software zur Messung der Gesichtssymmetrie. Zu jedem Rang der ersten drei Plätze wird eine kurze Begründung der Bewertung festgehalten und nachvollziehbar aufgezeigt. Die maximal zu erreichende Punktzahl liegt bei 32,5 Punkten.

Platz 1: Roberto Cirillo
Quelle: Schweizerische Post AG
Punkte: 31.5
Begründung der Jury:
Die Erscheinung von Roberto Cirillo ist geprägt von einer gewissen Eleganz, die sich in der sorgfältigen Frisur und dem gepflegten, makellosen Haarschnitt manifestiert. Sein Erscheinungsbild vermittelt sowohl authentische Sympathie als auch Kompetenz. Die Haarlinie erscheint perfekt und lässt auf eine kontinuierliche Pflege der Frisur schliessen.

Platz 2: Benjamin Lakatos
Quelle: MET Group
Punkte: 30.5
Begründung der Jury:
Benjamin Lakatos präsentiert eine anerkennenswerte Haarfülle, die sich durch eine signifikante Dichte sowie eine jugendliche Haarlinie auszeichnet, welche seit Jahren unverändert zu sein scheint. Der entspannte, sympathische Gesichtsausdruck unterstreicht die natürliche und gepflegte Ausstrahlung.

Platz 3: Nick Hayek Jr.
Quelle: Swatch Group
Punkte: 29
Begründung der Jury:
Obgleich Nick Hayek Jr. leichte Geheimratsecken aufweist, erscheinen diese in Kombination mit seiner Frisur und seinem selbstbewussten Auftreten authentisch und altersgerecht. Die Gesichtszüge sowie die Falten vermitteln eine gelassene Ausstrahlung.

Fazit
Der „Mister CEO Schweiz Index“ analysiert das authentische Aussehen von männlichen CEOs der 50 umsatzstärksten Unternehmen in der Schweiz. Dabei werden die Faktoren Haarstyle, Gesichtsausdruck, Haarlinie und Gesichtssymmetrie bewertet. Die genannten Bewertungskriterien wurden unterschiedlich gewichtet, um die Einflussnahme der CEOs auf ihr Erscheinungsbild hervorzuheben.
Zusammenfassung des Gesamtergebnisses
Die Analyse der 50 CEOs ergibt ein mittelmässiges Gesamtergebnis. In keiner der Kategorien Haarstyle, Gesichtsausdruck, Haarlinie und Gesichtssymmetrie werden überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass die Werte als sehr durchschnittlich bis sogar unterdurchschnittlich zu bewerten sind. Die Auswertung der Daten zeigt, dass die Software, welche die Gesichtssymmetrie der CEOs gemessen hat, den Führungskräften eine durchschnittliche Punktzahl von 3,04 gegeben hat. Es ist festzuhalten, dass die Software eine weniger strenge Bewertung vorgenommen hat als die menschliche Jury. Mit einem Mittelwert von 3,02 fallen die CEOs auch in der Gesamtwertung mit ihrem Gesichtsausdruck nicht besonders auf und liegen damit genau im Mittelfeld der definierten Skala. Die Analyse des Haarstyles ergibt, dass diese als unterdurchschnittlich bewertet werden muss. Der erhobene Durchschnittswert liegt bei 2,7 Punkten. Eine noch geringere Bewertung ist bei der Haarlinie zu verzeichnen. Die 50 bewerteten CEOs erreichen hier lediglich einen Wert von 2,18 Punkten. Die maximale Punktzahl liegt bei allen Faktoren bei 5 Punkten.

Die Grafik veranschaulicht die durchschnittlichen Punktzahlen, welche den Bewertungskriterien des „Mister CEO Schweiz Index“ zugewiesen wurden.
Zusammenfassung der Top 3
Die Analyse der Top 3 CEOs ergibt ein sehr gutes Gesamtergebnis, was angesichts der Auswertung wenig überraschend ist. In den Kategorien Haarstyle, Gesichtsausdruck, Haarlinie und Gesichtssymmetrie werden durchgehend überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Die Auswertung der Daten ergibt, dass die Software zur Messung der Gesichtssymmetrie bei den Top 3 eine durchschnittliche Punktzahl von 4,6 vergeben hat. Die durchgeführte Analyse zeigt ebenfalls, dass die Kategorien Haarstyle, Gesichtsausdruck und Haarlinie einen Durchschnittswert von 4,6 aufweisen. Auch hier liegt der Maximalwert bei allen Faktoren bei 5 Punkten.

Die Grafik illustriert die durchschnittliche Evaluierung der drei bestbewertesten CEOs des Index im Vergleich zum aggregierten Durchschnitt aller im Index evaluierten Führungskräfte.
Die Branchen mit den authentischsten aussehenden CEOs
Eine Aufschlüsselung nach Branche zeigt, dass sechs Unternehmen ihr Geld mit Finanzdienstleistungen verdienen. Innerhalb der jeweiligen Branchen sind jeweils fünf der Unternehmen den Bereichen Pharmazie sowie Transport und Logistik zuzuordnen. Vier der Unternehmen sind im Rohstoffhandel und im Energiesektor tätig. Drei Unternehmen generieren ihre Umsätze in der Lebensmittelwirtschaft. Des Weiteren lassen sich zwei Unternehmen dem Detailhandel, zwei Unternehmen der Agrartechnologie, zwei Unternehmen der Uhrenindustrie, zwei Unternehmen der chemischen Industrie sowie zwei Unternehmen der Verpackungsindustrie zuordnen. Jeweils ein Unternehmen ist der Branche Personaldienstleistungen, Baustoffe, Grosshandel, Marktexpansionsdienstleistungen, Informations- und Kommunikationstechnik, Luxusgüter, Aufzüge und Fahrtreppen zuzuordnen.

Die Grafik illustriert, welche Branchen die am authentischsten aussehenden, männlichen CEOs hervorbringen.
Bei der Extraktion der Branchen mit den am authentischsten aussehenden CEOs ist zu berücksichtigen, dass CEOs, die in einer Branche tätig sind, welche im Index nur höchstens dreimal genannt werden, nicht berücksichtigt werden können. Dem liegt eine zu kleine Datenbasis zu Grunde. Insofern kommen lediglich CEOs in Betracht, die in einer Branche arbeiten, die im Index vier- bis sechsmal genannt wird.
Unter den Branchen, in denen die CEOs am stärksten mit einem authentischen Aussehen bewertet werden, nimmt die Energiebranche eine vorrangige Stellung ein. Spitzenreiter dieser Branche ist der im Index zweitplatzierte MET Group CEO Benjamin Lakatos. Insgesamt erreichen die CEOs dieser Branche im Index eine Gesamtpunktzahl von 89,5, die durch die Bewertungen von vier CEOs mit einem Durchschnittswert von 22,4 zustande kommt. Auf Platz zwei folgt die Pharmaziebranche. Ihre fünf CEOs erreichen einen Gesamtwert von 110,5 Punkten mit einem Durchschnittswert von 22,1. Auf Platz drei folgen CEOs von Unternehmen, die ihren Umsatz mit Transport und Logistik erwerben. Diese fünf CEOs bringen es auf einen Gesamtwert von 92,5 Punkten, errechnen aber nur einen Durchschnittswert von 18,5 Punkten.
Im Verhältnis unterdurchschnittlich schneidet die Finanzdienstleistungsbranche, welche jedoch mit sechs CEOs am meisten im Index vertreten ist, ab. Die CEOs der Finanzdienstleistungsbranche erreichen einen Gesamtwert von 102,5 und einen Durchschnittswert von 17,1 und liegen daher auf Platz vier. Das Schlusslicht bilden die Vertreter des Rohstoffhandels, die mit ihren vier CEOs einen Gesamtwert von 65,5 Punkten und einen Durchschnittswert von 16,4 erreichen.
Keine gute Gesamtwertung
Die Analyse des „Mister CEO Schweiz Index“ kommt zu dem Ergebnis, dass das authentische Aussehen der 50 umsatzstärksten CEOs insgesamt als mittelmässig bis unterdurchschnittlich bewertet werden muss. Dies gilt insbesondere für den Haarstyle (2,7) und Haarlinie (2,18). Die Bewertung der Top 3 fällt hingegen durchweg positiv aus. Eine Differenzierung nach Branchen zeigt, dass die CEOs in der Energiebranche am besten abschneiden, gefolgt von der Pharmaziebranche und der Transport- und Logistikbranche. Obgleich die Finanzdienstleistungsbranche häufig vertreten ist, erreicht sie lediglich einen durchschnittlichen Rang. Demgegenüber schneidet der Rohstoffhandel am schlechtesten ab.
Literaturverzeichnis
Little, A. C., Jones, B. C., & DeBruine, L. M. (2011). Facial attractiveness: evolutionary based research. Philosophical Transactions of the Royal Society of London. Series B. Biological Sciences, 366(1571), 1638–1659. https://doi.org/10.1098/rstb.2010.0404
Thornhill, R., & Møller, A. P. (1997). DEVELOPMENTAL STABILITY, DISEASE AND MEDICINE. Biological Reviews of the Cambridge Philosophical Society, 72(4), 497–548. https://doi.org/10.1111/j.1469-185X.1997.tb00022.x
Wade, T. J., Fisher, M. L., & Burch, R. L. (2022). Toupee or Not Toupee?: Cranial Hair and Perceptions of Men’s Attractiveness, Personality, and Other Evolutionary Relevant Traits. Evolutionary Psychological Science, 8(2), 196–207. https://doi.org/10.1007/s40806-021-00303-y