Haarausfall: Bestandsaufnahme und Ursachenforschung

Nahaufnahme eines Dermatologen der ein Trichoskop zur Behandlung von Haarausfall in seiner Klinik verwendet

Wenn man beim Haarausfall eine Bestandsaufnahme machen möchte ist es vielleicht zweckmässig zuerst mal die Haarkrankheiten Hypotrichose und Alopezie auseinander zu halten und eine klare Abgrenzung zum telogenen Effluvium vorzunehmen. Um Ursachenforschung zu betreiben macht es dann wiederum Sinn den Haarausfall in seine dominanten Hauptarten Alopecia androgenetica, Alopecia areata und Alopecia diffusa zu unterteilen oder wenn man diese ausschliessen kann, in den weiteren Alopezie- Gattungen sowie deren Unterarten nach einem zutreffenden Krankheitsbild Ausschau zu halten. Dies ist insofern nützlich, da Haarkrankheiten auf unterschiedliche Ursachen wie bsp. genetische, hormonelle oder Einflüsse der Umwelt zurückgeführt werden können. Aber nun der Reihe nach:

Zwei Haarkrankheiten mit ähnlicher Definition

  • Hypotrichose: Unter Hypotrichose (lat. Hypotrichosis) versteht man einen Haarmangel wie es bsp. bei schütterem Haupthaar der Fall ist. Die reduzierte Anzahl von Haaren erklärt sich unter anderem durch Wachstumsstörungen, Störungen des Haarwechsels, Ektoparasiten, Fehlbildung (Hypotrichosis congenita hereditaria) oder Haarausfall.
  • Alopezie: Alopezie im allgemeinen Sinne bedeutet die sichtbare Lichtung des Kopfhaares, weshalb die Hypotrichose gelegentlich der Alopezie gleichgesetzt wird. Im engeren Sinn ist mit Alopezie allerdings der Haarausfall gemeint, welcher zu einem völligen Fehlen von Haaren in einem bestimmten Areal führt.

Haarausfall in Abgrenzung zum telogenen Effluvium

Als telogenes Effluvium (lat. Ausfall) bezeichnet man die Ausdünnung des Haarwuchses bzw. den über die Norm gesteigerten Haarausfall, bei dem sich die Haarzellen frühzeitig in die telogene Phase (Ruhephase) verabschieden.

Zum besseren Verständnis: Der Mensch verliert pro Tag im Durchschnitt 70-100 Haare. Im Rahmen des Haarlebenszyklus mit sich stetig abwechselnder Anagener-, Katagener- und Telogener-Phase ist dieser Vorgang nichts Aussergewöhnliches. Bei diesem Ereignis gleich von Haarausfall zu sprechen wäre daher irreführen, denn die Haare werden normalerweise permanent ersetzt.

Unter dem Aspekt der Median-Ausfallrate könnte man sich jetzt natürlich dazu hinreissen lassen, dass wenn mehr Haare schwinden als es die physiologische Norm vorgibt auf jeden Fall ein telogenes Effluvium vorliegt. Diese Feststellung wäre aber zu lakonisch. Bei einer durchschnittlichen Anzahl vorhandener Kopfhaare mag der Befund zwar rein rechnerisch korrekt sein, gilt aber nur, wenn sich der Haarausfall relativ gleichmässig über den Kopf verteilt. Denn die Grenzen von haarverminderndem Ausfall und nicht- haarverminderndem Ausfall sind nicht starr gesetzt. Zudem ist für eine Ausdünnung des Haares nicht die Ausfallrate selber, sondern die Bilanz zwischen Ausfallen und Nachwachsen entscheidend.

Ob ein telogenes Effluvium oder gar eine Alopezie vorliegt hängt vor allem davon ab, wie leicht und in welchen Bereichen wieviele Haare ausfallen. Konzentriert sich der Haarverlust auf einzelne Kopfhautbereiche oder nur auf den Oberkopfbereich lohnt es sich sicherlich die Sache genauer unter die Lupe zu nehmen. Wobei ein telogenes Effluvium nicht notwendigerweise zu einer Alopezie führen muss. Die klinische Manifestation ob es sich effektiv „nur“ um einen zellulär bedingten, vorverschobenen Haarlebenszyklus und daraus resultierendem telogenen Effluvium handelt oder ob es in eine Alopezie mündet erfolgt sowieso erst nach 3-4 Monaten.

By the way möchten wir hier der vollständigkeitshalber am Rande noch erwähnt haben, dass es neben dem telogenen Effluvium auch ein anagenes Effluvium gibt. Der grösste Unterschied zwischen den beiden besteht darin, dass sich das telogene Effluvium als „plötzlicher“ starker Haarausfall lange Zeit nach dem auslösenden Ereignis zeigt, während beim anagenen Effluvium der Haarausfall unmittelbar (wenige Tage) nach dem impulsgebenden Event auftritt. Weiter unterscheiden sich die beiden auch in der Phase des Haarlebenszyklus. Beim telogenen Effluvium scheiden die Haare ad interim zwischen der Katagenen und der Telogene Phase aus. Beim anagene Effluvium hingegen mitten während der Wachstums bzw. Anagenphase.

Zu den Arten des Haarausfalls und deren mögliche Ursachen:

Alopecia androgenetica (erblich bedingter Haarausfall)

Bevor wir auf die androgenetische Alopezie im Detail eingehen, möchten wir zuerst eine Begrifflichkeit klären. Woher rührt eigentlich die Bezeichnung „Androgene“? Androgene sind Hormone. Beim Mann werden diese vorwiegend in den Hoden gebildet, bei Frauen in der Nebennierenrinde, den Eierstöcken und im Fettgewebe. Das wirksamste Androgen überhaupt ist Dihydrotestosteron (DHT), gefolgt von Testosteron. Beide zusammen spielen beim androgenetischen Haarausfall eine Schlüsselrolle, wie wir gleich noch sehen werden. Fernab vom Haarverlust sind Androgene aber auch zuständig für die Ausbildung der männlichen Extremitäten und Ausprägung der Geschlechtsorgane. Insbesondere das Dihydrotestosteron (DHT) hat in der Embryonalzeit und in der Pubertät eine aktive Rolle inne. Welchen Nutzen ihm aber nach abgeschlossener Adoleszenz zukommt ist nicht restlos geklärt.

Androgenetischer Haarausfall ist typisch für Männer, obschon auch Frauen bei entsprechender Disposition diese Art der Alopezie entwickeln können. Die primäre Ursache für androgenetischen bzw. erblich bedingten Haarausfall sind die oben beschriebenen Androgene. Im spezifischen hervorgerufen durch das Steroidhormon Dihydrotestosteron (DHT), welches aus der Umwandlung des Hormons Testosteron mittels des Enzyms 5α- Reduktase ensteht. Als erblich bedingt wird er deshalb bezeichnet, weil die Forschung von einer genetischen Veranlagung ausgeht. Insbesondere Haarverlust am Vorderkopf und an den Schläfen (Alopecia praematura oder simplex) treten familiär gehäuft auf. Nach dem aktuellen Kenntnisstand reagieren dabei bestimmte Haarfollikel auf Dihydrotestosteron (DHT) mit einer Reduzierung der Anagenphase. D.h. wenn in der Kopfhaut viel Dihydrotestosteron (DHT) enthalten ist und eine ererbte Überempfindlichkeit besteht, wird die Wachstumsphase des Haares verkürzt.

Ein Mann mit frontalem und temporalen Haarausfall (besser bekannt als Ratsherrenecken oder Geheimratsecken) hat also zunächst nicht weniger Haarfollikel, als ein Mann mit voller Haarpracht. Lediglich die Anagenphase des Haares ist derart komprimiert, dass es kaum noch sichtbar hervortritt. Mit Voranschreiten des Haarausfalls verkümmern die Haarfollikel jedoch nach und nach vollends. Merkwürdigerweise bleibt aber selbst bei einer Vollglatze fast immer ein Haarkranz bestehen. Dies liegt schlichtweg daran, dass die Haarpartie um die Ohren über den Hinterkopf bis hin zum Nacken unempfindlich gegenüber Dihydrotestosteron (DHT) ist. Der Grund liegt in der Beschaffenheit der Haarwurzeln. Das Dihydrotestosteron (DHT) kann dort gar nicht erst eindringen. Dieser Trumpf ist elementar für Haartransplantation (Weitere Informationen zu Haartransplantationen und den verschiedenen Techniken finden Sie in unserem Newsbeitrag Haartransplantationen im Überblick). Da die Haare mit der Wurzel verpflanzt werden, bleiben die genetischen Informationen unverändert. Das erklärt weshalb diese Fläche oft als Spendenareal dient und Ihnen viele Kliniken relativ leichtfertig und vollmundig „Garantieversprechen“ geben können, dass die Haare nicht wieder ausfallen werden. Unter diesem Aspekt kann man sagen, dass eine Haartransplantation eine sehr nachhaltige Methode ist.

Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall)

Für Alopecia areata sind auch folgende Synonyme gebräuchlich: Alopecia circumscripta, Areata celsis, Pelade. Im Volksmund spricht man jedoch ganz banal von kreisrundem Haarausfall, was die sinngemässe Definition des Problems eigentlich schon sehr trefflich beschreibt. Man versteht darunter nämlich einen zirkularen, lokal begrenzten Haarausfall.

Erstmals schriftlich überliefert wurde Alopecia areata von Hippokrates (* 460 – 370 v. Chr. †) und noch heute stellt sie die häufigste entzündliche Haarausfallerkrankung dar. Prädestiniert für dessen Auftreten ist das zweite und dritte Lebensjahrzent, wobei es grundsätzlich in jedem Alter auf der Bildfläche erscheinen kann. In der überwiegenden Zahl der Fälle ist der Kopf und bei Männern auch der Bart betroffen. Die Körperbehaarung ist in der Regel ausgenommen. Bezeichnend dafür sind ein oder mehrere kreisförmige kahle Stellen. Die kahlen Stellen verfügen über glatte, etwas eingesunkene und nicht schuppende Gestalt. Im Aussenbereich sind häufig sogenannte „Ausrufezeichen-Haare“ anzutreffen. D.h. kurze abgebrochene Haare, die zum Rand hin immer dünner werden.

Was die Ursachen dieser ominösen Krankheit anbelangt tappt die Forschung noch weitestgehend im Dunkeln. Man weiss lediglich, dass es sich um eine Autoimmunkrankheit handelt, bei der sich die körpereigene Abwehr gegen die eigenen Haarfollikel „verschworen“ hat. D.h. die Immunzellen, die eigentlich zur Abwehr von Bakterien, Viren und Pilzen da sein sollten, richten ihren Fokus gegen die eigenen Haarwurzeln. Infolge dessen werden zunächst auf dem Radar des Immunsystems die eigenen Haare als fremd erkannt. Daraufhin entsteht eine Entzündungsreaktion und die Haare werden abgestossen. Wobei die Haarfollikel grundsätzlich erhalten bleiben.

Oftmals ist Alopecia areata ein zeitlich begrenztes Phänomen. Bei vielen Menschen wachsen die kahlen Stellen auch ohne Behandlung deren wieder zu. Jedoch kann der Haarausfall auch weiter voranschreiten und im Extremfall zum Verlust sämtlicher Kopfhaare (Alopecia totalis) sowie in Ausnahmefällen zum restlosen Ausfallen der ganzen Körperbehaarung (Alopecia universalis) führen.

Immer wieder wird die Komponente Stress als “Trigger“ für Alopecia Areata ins Feld geführt. Diese Theorie hat in Fachkreisen aber spekulativen Charakter und wird kontrovers diskutiert. Es gibt zwar Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen Alopecia areata und Stress hinweisen, wirklich erhärtet hat sich der Verdacht des psychischen Auslösers aber bisher nicht. Was sich allerdings kaum abstreiten lässt ist der Umstand, dass wahrscheinlich eine gewisse Vererbungskomponente vorliegt. Denn wie man beobachtet hat gibt es eine familiäre Häufung in 10-25% der Fälle.

Eine spezielle Variation der Alopecia areata stellt die Alopecia areata atropicans (auch Pseudopelade Brocq) dar. Sie tritt hauptsächlich bei Frauen zwischen 30 bis 55 Jahren auf. Alles beginnt mit bescheidenen haarlosen Flecken und geröteter, nahezu schimmernder Haut. Der Haarverlust gestaltet sich schleichend und in Relation zur herkömmlichen Alopecia areata, bei der häufig eine Wiederbehaarung einsetzt, sind die Schäden irreversibel, da es zu einer herdförmigen Ruinierung der Haarfollikel kommt.

Alopecia diffusa (diffuser Haarausfall)

Bei der Alopecia diffusa präsentiert sich der Haarverlust ganzheitlich am gesamten Kopf. Das Kopfhaar wirkt brüchig und schütter. Eine einheitliche Methode zur Diagnose gibt es hierbei nicht, weil viele Faktoren hineinspielen können. Fakt ist jedoch, dass diese Form des Haarausfalls bei Frauen verhältnismässig viel öfters vorkommt als bei Männern. Als Ursachen lassen sich gerade bei Frauen oft eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder ein Eisenmangel aufgrund zu starker Menstruation ausmachen, was auch das überproportionale Vorkommen beim weiblichen Geschlecht erklärt. Als weitere Faktoren die einen diffusen Haarausfall begünstigen kommen Hormonschwankungen, eine Fettunterversorgung, Stress und Infektionen in Frage. Daneben können aber auch Präparate mit dem Wirkstoff Methylphenidat (zur Behandlung von ADHS und Narkolepsie) sowie rheumatologische Medikamente oder Chemotherapien Auslöser sein. Auf letzteres möchten wir hier näher eingehen:

Chemotherapeutika/Zytostatikatherapie/Radiotherapie

Die Abgabe bestimmter Chemotherapeutika sorgt dafür, dass die Produktion der Haare kurzfristig gestört wird. Der Haarausfall tritt aber nicht unmittelbar während der Störung ein, sondern folgt erst mit 2-3 Wochen Verzögerung (je nach Wachstumsgeschwindigkeit der Haare). Zunächst wächst es also normal weiter aus der Haarwurzel heraus, bis die „Sollbruchstelle“ an die Hautoberfläche gelangt. Dann kommt es zu „büschelweisem“ Ausfallen. Wobei es eigentlich eher ein massives Abbrechen darstellt, denn danach wachsen die Haare fast immer lückenlos nach. Bleibende Schäden an den Haarwurzeln sind praktisch nie zu verzeichnen. Es ist also eher eine Art temporärer, toxischer Befall der Haarwurzel, als Haarausfall im klassischen Sinne.

Um dem kurzzeitigen Haarverlust durch Chemotherapeutika entgegenzuwirken gibt es übrigens die Möglichkeit der Hypothermie. Dabei wird die schädigende Wirkung des Chemotherapeutikum unterbunden, indem durch gezielte, lokale Kälteeinwirkung auf die Durchblutung im Haarwurzelbereich eingewirkt wird. Die Hypothermie bietet sich aber nur bei gewisser Intensität und Behandlungsdauer an. Ausserdem eignet sie sich nur bei bestimmten Zytostatika.

Etwas anders gelagert ist der Fall bei der Radiotherapie. Sie kann zwar fallweise so gesteuert werden, dass nur lokal, im bestrahlten Feld, ein Haarverlust eintritt. Bei intensiver Bestrahlung kann es gleichwohl zu irreversiblem Haarverlust führen.

Weitere Formen des Haarausfalls

Neben den typischen Alopezie-Formen (Alopecia androgenetica, Alopecia areata, Alopecia diffusa) gibt es noch weitere Gattungen:

  • Alopecia congenita: Angeborene Kahlheit
  • Alopecia sensilis: Altersbedingter Haarausfall
  • Alopecia specifia / syphilitica: Haarausfall im Zuge Syphilis im zweiten Stadium
  • Alopecia triangularis congenitalis Sabouraud: Haarlosigkeit in einem dreieckigen Hautbezirk an den Schläfen, basierend auf angeborenem Fehlen von Haarfollikeln in diesem Bereich
  • Alopecia muciosa: Haarverlust aufgrund von Muzinose
  • Alopecia seborrhoica: Haarverlust in Kombination mit übermässiger Talgproduktion
  • Alopecia actinica: Haarausfall aufgrund von Strahlen
  • Alopecia mechanis / Alopecia traumatica: Haarverlust infolge Reibung, Druck oder Zug. Wobei hierfür wiederum mehrere Unterformen wie Alopecia marginalis frontalis traumatica, Alopecia neonatorum, Alopecia liminaris etc. existieren.
  • Alopecia parvimaculata & Alopecia sympomatica: Haarausfall infolge einer Infektion

Weitere mögliche Ursachen für Haarausfall

Sind Sie mit der Bestandsaufnahme und Ursachenforschung des Haarausfalls am Ende des Latein angelangt? Dann lohnt es sich womöglich den Blick auf folgende potenzielle Ursachen zu werfen und dabei mittels Ausschlussverfahren vorzugehen:

  • Ehrgeizige Diäten, die einer Hungerkur gleichkommen
  • Abführmittelmissbrauch, Bulimie, Magersucht (Anorexie)
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Stoffwechselerkrankungen wie bsp. Diabetes Mellitus, Morbus Crohn
  • Mangel an Vitamin A, B, H und K
  • Überdosierung von Vitamin A und C in Kombination mit einer Nierenfunktionsstörung
  • Mangel an den Spurenelementen Selen oder Zink
  • Überdosis an Folsäure in Kombination mit einer Nierenfunktionsstörung
  • Vorbelastete, geschädigte Leber
  • Anämie
  • Psychische Traumen
  • Depressionen
  • Pestizide
  • Ionisierende Strahlung
  • Intoxikation mit dem Metall Thallium
  • Pilzerkrankungen sowie Geschlechtskrankheiten wie Syphilis
  • Grippe
  • Erysipel
  • Infektionskrankheiten wie Scharlach und Typhus
  • Allergien
  • Gefässspasmen
  • Fehlfunktion des Sympathikusnervs
  • Unterfunktion der Hirnanhangdrüse (Hypophyse)
  • Herdgeschehen
  • Nikotinkonsum
  • Medikamente wie Cholesterinsenker (Statine), Beta-Blocker, Vitamin-A-Derivate (Retinoide), Gestagene (Kontrazeptiva), Schilddrüsen-Präparate (Thyreostatika), blutgerinnungshemmende Arzneimittel (Antikoagulantien)

In unserem Newsbeitrag “Haarausfall – 5 Ursachen und was du dagegen tun kannst” findest du weitere Informationen.

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